Tipps zum Reinigen der Festplatte Ihres Computers

Bei Verwendung eines PCs oder Laptops wird eine große Datenmenge auf der Festplatte gespeichert. Egal wie viel Kapazität es bietet, es wird früher oder später voll sein. Mit der Datenträgerbereinigung können Sie Junk-Dateien auf Ihrer Festplatte schnell und effizient bereinigen
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Die normale Datenträgerbereinigung funktioniert einfach
Wer eine normale Datenträgerbereinigung durchführen möchte, verwendet dazu den Befehl “Start” “Alle Programme” in Kombination mit “Zubehör” und “Systemprogramme” bzw. in der Folge “Datenträgerbereinigung”. Ist Windows Vista installiert, sollte zusätzlich eine Abfrage erfolgen, ob ausschließlich die eigenen Dateien oder auch die Dateien von allen Benutzern einbezogen werden sollen. Möchte jemand nur auf die eigenen Dateien zugreifen, verwendet er dementsprechend den Befehl “nur eigene Dateien”. Verfügt der PC über mehrere Festplatten, muss auch noch im Dialogfenster der Buchstabe der Festplatte, die bereinigt werden sollte, eingefügt werden, bevor OK angeklickt wird. In der Folge wird durch Anklicken der Funktion “Ausführen” der Prozess der Datenbereinigung in Gang gesetzt, der danach weitere Optionen bietet.
Auf größtmöglichen Löscheffekt setzen
Windows prüft anschließend, wie viel Platz aufgrund des Löschens von nicht verwendeten Dateien gewonnen werden kann. Wer hier den größtmöglichen Löscheffekt erreichen möchte, der sollte sämtliche Vorschläge in der Liste “Zu löschende Dateien” anklicken. Durch Löschen der sogenannten temporären Dateien bzw. der Daten im Papierkorb wird bereits ein Großteil der verfügbaren Kapazitäten wiederhergestellt. Der Prozess der Datenträgerbereinigung startet mit OK. Nach Abschluss des Vorgangs kommt es oft vor, dass die Festplatte wieder um einige Gigabyte leichter ist.
Intensivreinigung für noch mehr Platz
Wem eine normale Datenträgerbereinigung nicht ausreicht, der kann auf eine Profiversion zurück greifen, die zusätzliche Dateileichen ausfindig macht und entfernt. Um diese Version zu starten, sollte die Windows-Taste und gleichzeitig die Taste R gedrückt werden. Damit wird das Ausführen-Fenster geöffnet, in dessen Eingabefeld der Befehl %SystemRoot%\System32\cmd.exe /c Cleanmgr /sageset:65535 & Cleanmgr /sagerun:65535 eingegeben wird. Anschließend wird mit der Enter-Taste die Eingabe bestätigt. Auch wenn das Dialogfenster der Intensiv-Version der Datenträgerbereinigung im ersten Moment keinerlei Unterschied zur traditionellen Version vermuten lässt, gibt es doch einen gravierenden Unterschied. Denn in der Liste “zu löschende Dateien” werden auch zusätzliche Einträge wie temporäre Setup-Dateien, Protokolldateien für Windows-Upgrades oder alte Chkdsk-Dateien sichtbar. Das Löschen dieser Dateien funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie in der Standard-Version, nämlich durch Markieren der Kontrollkästchen der Dateien, die gelöscht werden sollen. Anschließend wird mit OK bestätigt und das Löschen von der Festplatte beginnt.
Speicherkapazität grafisch dargestellt
Der Explorer von Windows bietet seit der Version XP das Tool der Datenträgerbereinigung an, um mehr Platz auf der Festplatte zu schaffen bzw. diesen wieder herzustellen. Dazu kann unter der Überschrift Speicherkapazität, die im Explorer beim Anklicken eines individuellen Laufwerkes im Kontextmenü der Eigenschaften aufscheint, eine grafische Darstellung gefunden werden. Hier erfährt der User also durch eine übersichtliche Darstellung, wie stark belegt das Laufwerk ist. Wer dann einfach auf die Schaltfläche Bereinigen klickt, startet die Überprüfung der Datenträgerbereinigung. Das Ergebnis ist allerdings für viele User auf den ersten Blick enttäuschend, da meist nur wenige MByte angezeigt werden, die zum Löschen freigegeben sind. Doch dabei sollte nicht übersehen werden, dass das Fenster mit dem Prüfergebnis eine zusätzliche Schaltfläche mit der Bezeichnung Systemdaten bereinigen bietet. Um diese aufzurufen, werden allerdings Zugriffsrechte eines Administrators benötigt. Hat jemand diese und wird bei der Datenträgerbereinigung diese Funktion ausgewählt, wird durch Windows ein zweiter Durchlauf zur Prüfung gestartet. Dieses Mal werden jedoch auch die Bereiche der Systemdateien hinzugezogen. Das Ergebnis ist ein hoher Wert, vor allem wenn der PC schon länger in Betrieb ist und immer wieder mit Updates auf den neusten Stand gebracht wurde.
Update-Dateien mit Vorsicht verwenden
Grundsätzlich wird von Windows beim Einspielen jeweilige Sicherheitskopien und sogar die eigentliche Update-Dateien im Systembereich abgelegt. Wer Administratorrechte hat, kann diese meist später wieder problemlos löschen. User sollten aber bedenken, dass diese Dateienlöschung dazu führen kann, dass sich das entsprechende Update vielleicht nicht mehr so einfach deinstallieren lässt. Deshalb ist davon abzuraten, diese Form der Bereinigung nach einem großen System-Update zu machen. Vor allem dann nicht, wenn sich der Nutzer nicht ganz sicher ist, ob die Updates auch alle tatsächlich problemlos und sicher funktionieren. Hier ist zu empfehlen, dass vorher ein entsprechender Check durchgeführt wird.
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